{"id":2783,"date":"2020-08-22T09:58:49","date_gmt":"2020-08-22T07:58:49","guid":{"rendered":"http:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/?p=2783"},"modified":"2021-07-12T14:24:09","modified_gmt":"2021-07-12T12:24:09","slug":"herren-40-die-lok-steht-unter-dampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/2020\/08\/22\/herren-40-die-lok-steht-unter-dampf\/","title":{"rendered":"Herren 40: Die Lok steht unter Dampf"},"content":{"rendered":"\n<p>Bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30\u00b0C reiste die Herren 40 des ESV Lok Sch\u00f6neweide zum gr\u00f6\u00dften Konkurrenten in der Bezirksoberliga I Gruppe C, dem VfB Hermsdorf.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6kologisch korrekt befanden sich im Mannschaftsbus Alexander Ellmann, Torsten Schulz, Daniel Hufenbach, Torsten Salzmann, Thomas Lehne und Marko Friedrichs.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend der Wichtigkeit des Verbandsspiels trafen sich alle um 12:00 Uhr auf der Lok-Anlage zum lockeren Einschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um 14:00 Uhr begann Runde 1 mit Torsten, Torsten und Marko. Nach ca. 30 Minuten war klar\u2026 das wird hier alles andere als einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Torsten \u201eSchulle\u201c Schulz bekam ein ganz dickes Brett vorgesetzt. Sein Gegner, ein ehemaliger Triathlet, war k\u00f6rperlich sehr stark. Schulle hielt mit hervorragenden, druckvollen Grundschl\u00e4gen dagegen. Leider ein, zwei Fehler zuviel bei den big points und Satz ein war mit 4:6 auf der VfB-Habenseite.<\/p>\n\n\n\n<p>Satz zwei war noch enger. Trotz der superhohen Temperaturen lie\u00df sich Schulle zu keinem Zeitpunkt h\u00e4ngen und zwang den Gegner in den Tie-Break. Leider schaffte er die gro\u00dfe Wende nicht mehr und musste sich schlussendlich mit 4:6 und 6:7 geschlagen geben.<\/p>\n\n\n\n<p>An Position sechs bekam es Marko mit einem technisch versierten Spieler zu tun, welcher deutlich besser agierte, als es seine LK23 vermuten lie\u00df. Im ersten Satz war Marko chancenlos. Zu viel Respekt und eine schlechte shot-selection f\u00fchrten zum 1:6. Satz zwei begann aber nicht wie der erste endete. Marko nahm das Heft und sein Herz in beide H\u00e4nde und versucht mit Konzentration dem Spiel seinen Stempel aufzudr\u00fccken. Ein Netzroller verhinderte eine F\u00fchrung zum 4:1. Von da an \u00fcbernahm sein Gegner wieder mehr die Kontrolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Spektakul\u00e4r das Ende des Matches. Beim Matchball hechtet der VfBler und spielte den Ball tats\u00e4chlich zur\u00fcck. \u00dcberrascht vom Einsatzwillen und etwas fahrl\u00e4ssig schlug Marko den Ball aber ins Netz. Endstand 1:6, 4:6.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenstand: 0:2 aus Lok-Sicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Torsten \u201eSalze\u201c Salzmann zeigte nicht geahnte konditionelle F\u00e4higkeiten. Technisch hatte er seinen Gegner jederzeit im Griff, vers\u00e4umte es aber, die Ballwechsel zu verk\u00fcrzen. Sein Gegner, mit einer sehr guten Kampfkraft ausgestattet, kam so in die Ballwechsel, in die Spiele und somit auch in jeden Satz zur\u00fcck. Auf Aufschlag und Vorhand konnte sich Salze jedoch verlassen und holte sich, schon leicht abgek\u00e4mpft, Satz eins mit 7:5.<\/p>\n\n\n\n<p>In Satz zwei rechnete jeder, der Salze kennt, damit, dass die Kondition versagt. Wahrscheinlich motivierte ihn aber der nicht zufriedenstellende Zwischenstand. Mehr oder weniger sicher ging Salze in Satz zwei in F\u00fchrung und holte sich den Durchgang mit 6:3. Endstand 7:5, 6:3.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenstand nach Runde 1: 1:2 aus Lok-Sicht.<\/p>\n\n\n\n<p>In Runde zwei traf unsere Nummer eins, Alex \u201eProf. Dr. Doppel (PDD)\u201c Ellmann auf einen Weltklassespieler. Zumindest die Zuschauer wurden regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber besonders gute, wahrscheinlich Weltklasseschl\u00e4ge, durch laute Rufe informiert. PDD war aber nat\u00fcrlich hervorragend eingestellt auf diese Situation und lie\u00df als Reaktion auf den \u201eWeltklasse-slice\u201c oder den \u201eWeltklasse-Stop\u201c oder einfach nur die \u201eWeltklasse\u201c seri\u00f6se lange B\u00e4lle folgen. In souver\u00e4ner Manier holte er sich Satz eins mit 6:2.<\/p>\n\n\n\n<p>Satz zwei verlief noch abgekl\u00e4rter und erst gegen Ende brachten PDD ein paar einfache Fehler um ein noch klareres Ergebnis. Am Stand ein nie gef\u00e4hrdeter Erfolg: 6:2, 6:2.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenstand: 2:2 aus Lok-Sicht J<\/p>\n\n\n\n<p>Auch unsere Nummer drei \u201eDaniel \u201eHufi\u201c Hufenbach spielte in Runde zwei gro\u00df auf. Wie in allen anderen Partien waren sichere Grundschl\u00e4ge und eine traumhafte Beinarbeit der Schl\u00fcssel zum Erfolg. Bereits nach kurzer Zeit hatte er seinen Gegner so genervt, dass sich dieser auf Diskussionen mit einen anderen Platz einlie\u00df. Wie auch immer: Satz eins ging mit 6:0 an Hufi, ein klares Statement.<\/p>\n\n\n\n<p>Entgegen seiner sonstigen Spielweise schlichen in Satz zwei einige Fehler ins Spiel von Hufi ein und sein Gegner packte, im Mute der Verzweiflung, den einen oder anderen Winner aus. Gef\u00e4hrlich wurde es aber zu keinem Zeitpunkt. Endstand 6:0, 6:2<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenstand: 3:2 aus Lok-Sicht, Spiel gedreht und F\u00fchrung nicht mehr abgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Blieb noch unsere Nummer f\u00fcnf, Thomas \u201eTL\u201c Lehne. Um es kurz zu machen: Moonballs, Slice, etwas Beinarbeit und ein guter Aufschlag haben gereicht. Kein sch\u00f6n anzusehendes Spiel. TL fand genau die Schw\u00e4che des Gegners. Dieser war nicht in der Lage, die Punkte selbst zu erzielen und so endete fast jeder Punkt mit einem Fehler. Satz eins ging, noch mit Problemen, schlussendlich aber doch klar mit 6:3 an TL. Satz zwei war dann eine souver\u00e4ne Vorstellung. Wenig Fehler und eine viel bessere Position auf dem Spielfeld und nach gut 20\u2018 stand es 6:0. Endstand: 6:2, 6:0<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenstand nach den Einzeln: 4:2 aus Lok-Sicht.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Doppeln hie\u00df es: Eins reicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Lok w\u00e4hlte die 7er-Variante, also die Summe der Positionsnummern betr\u00e4gt immer sieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Demnach spielten in Doppel eins Hufi\/ Salze, in Doppel zwei Schulle\/TL und in Doppel drei PDD\/Marko.<\/p>\n\n\n\n<p>Doppel zwei sorgte f\u00fcr den entscheidenden Punkt. Schulle und TL verstanden sich wie immer gut auf dem Court. In Satz eins reichten gute Grundschl\u00e4ge um die Gegner, der VfB hatte zwei neue Gesichter pr\u00e4sentiert, zu Fehlern zu zwingen. 6:2 hie\u00df es.<\/p>\n\n\n\n<p>Satz zwei war dann klare Angelegenheit. Zu den routinierten Grundschl\u00e4gen intensivierten beide auch ihr Netzspiel und so waren die Ballwechsel kurz und Satz zwei, das Match und der Tagessieg einget\u00fctet. Endstand: 6:2, 6:1<\/p>\n\n\n\n<p>In Doppel eins und Doppel drei folgten noch wahre Krimis.<\/p>\n\n\n\n<p>Doppel eins mit Hufi und Salze zeigte sich sehr engagiert. Insbesondere Hufi brillierte mit seiner Leidenschaft und seiner Kampfkraft. Salze erg\u00e4nzte dieses um starke Vorh\u00e4nde und knallharte Aufschl\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p>Satz eins ging mit 6:4 an die Lokler. Satz zwei war \u00e4hnlich eng. Die VfBler wurden etwas st\u00e4rker und insbesondere die eigentliche Nummer sechs spielte sehr ansprechend. Auch in diesem Doppel waren viele \u201eWeltklasseschl\u00e4ge\u201c zu h\u00f6ren. Zu sehen \u2026 nun ja.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie auch immer: Die Kraft lie\u00df etwas nach und der Satz ging mit 3:6 verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Match-Tiebreak ist schnell erz\u00e4hlt. Bis zum 5:5 als im Lot. Eine kurze Schw\u00e4chephase von zwei bis drei Minuten und Doppel eins ging mit 10:6 im Matchtiebreak an den VfB.<\/p>\n\n\n\n<p>In Doppel drei war die Stimmung anf\u00e4nglich \u2026 sagen wir optimierungsf\u00e4hig. PDD und Marko hatten anf\u00e4nglich k\u00f6rperliche Schwierigkeiten und Abstimmungsprobleme. Ziemlich einfach ging der erste Satz mit 6:3 an den VfB.<\/p>\n\n\n\n<p>In Satz zwei aber die richtige Reaktion. Hochmotiviert und manchmal mit ziemlich lauten Anweisungen brachten sie ihre Gegner zunehmend in Schwierigkeiten. Auch der eine oder andere Fehler der VfBler half bei den big-Points.<\/p>\n\n\n\n<p>Satz zwei spiegelverkehrt 6:3 f\u00fcr Lok.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Match-tiebreak war nix f\u00fcr schwache Nerven. Nicht auszudenken h\u00e4tte es 4:4 gestanden. So beobachteten alle Anwesenden das Treiben aus der Ferne. Marko nahm die Hinweise von PDD (er hei\u00dft nicht umsonst Prof. Dr. Doppel) in seine unnachahmlichen Art und Weise an. In den entscheidenden Momenten der richtige Schlag und denkbar knapp 11:9 f\u00fcr Lok.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit wurde auch die Doppelkonkurrenz gewonnen mit 2:1.<\/p>\n\n\n\n<p>Endstand 6:3 f\u00fcr Lok Sch\u00f6neweide.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend wurde noch gegrillt und das eine oder andere Bierchen fand sein Ziel. P\u00fcnktlich um 21:15 Uhr war der Mannschaftsbus gef\u00fcllt und brachte die siegreiche Truppe wieder in die Heimat. Ein erfolgreicher, gelungener und somit sehr sch\u00f6ner Sonntag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30\u00b0C reiste die Herren 40 des ESV Lok Sch\u00f6neweide zum gr\u00f6\u00dften Konkurrenten in der Bezirksoberliga I Gruppe C, dem VfB Hermsdorf. \u00d6kologisch korrekt befanden sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":2785,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2783","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2783","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2783"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2783\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2786,"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2783\/revisions\/2786"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2785"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2783"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2783"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2783"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}