{"id":2823,"date":"2020-09-26T20:35:00","date_gmt":"2020-09-26T18:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/?p=2823"},"modified":"2021-07-12T14:22:17","modified_gmt":"2021-07-12T12:22:17","slug":"herren-40-nach-wunder-von-schoeneweide-steigen-unsere-jungs-in-die-verbandsliga-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/esvlokschoeneweide.de\/tennis\/2020\/09\/26\/herren-40-nach-wunder-von-schoeneweide-steigen-unsere-jungs-in-die-verbandsliga-auf\/","title":{"rendered":"Herren 40: Nach Wunder von Sch\u00f6neweide steigen unsere Jungs in die Verbandsliga auf"},"content":{"rendered":"\n<p>Was f\u00fcr ein Drama im entscheidenden Verbandsspiel der Herren 40 des ESV Lok Sch\u00f6neweide gegen den TC Mahlow. Die Ausgangslage war klar: ESV Lok hat alle Verbandsspiele gewonnen, TC Mahlow auch (allerdings mit einem Nachholspiel gegen den Tabellenletzten).<\/p>\n\n\n\n<p>Damit war klar: Sieg = Aufstieg.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was sich bei diesem Verbandsspiel entwickelte war weder vorherzusehen noch wiederholbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Fangen wir vorne an:<\/p>\n\n\n\n<p>Am 30. August 2020 traf der ESV Lok Sch\u00f6neweide (Herren 40) in der Bezirksoberliga I, Gruppe C auf den TC Mahlow.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bisher in allen Spielen waren folgende sechs Spieler f\u00fcr Lok angetreten: Alexander Ellmann, Torsten Schulz, Daniel Hufenbach, Torsten Salzmann, Thomas Lehne und Marko Friedrichs. Nach altem Brauch beim ESV k\u00f6nnen alle sechs Einzel gleichzeitig beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Torsten \u201eSchulle\u201c Schulz an Position zwei war ganz schnell zum Sieger erkl\u00e4rt. Sein Gegner hatte gro\u00dfe gesundheitliche Probleme und muss beim Stand von 0:3 aus seiner Sicht aufgeben.<\/p>\n\n\n\n<p>1:0 ESV<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas \u201eTL\u201c Lehne an Position 5 war auch \u00fcberraschend schnell erfolgreich. Die hohen langsamen B\u00e4lle und die recht guten Beine machten seinem Gegner sehr zu schaffen. Es war eine Fehlerparade des Mahlowers und so pl\u00e4tscherte das Spiel Punkt f\u00fcr Punkt bzw. Fehler f\u00fcr Fehler dahin und nach knapp einer Stunde stand es 6:0 und 6:1.<\/p>\n\n\n\n<p>2:0 ESV<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich schnell und klar, leider allerdings in die andere Richtung lief das Spiel an Position 1. Alex \u201ePDD\u201c Ellmann war sehr \u00fcberraschend seinem Gegner klar unterlegen. Wuchtige Top-Spin-Vorh\u00e4nde stellen ihn immer wieder auf seiner R\u00fcckhandseite vor gro\u00dfe Probleme. Allerdings muss auch gesagt werden, dass sein Gegner sowohl im technischen als auch im physischen Bereich der mit Abstand beste Spieler der Saison in unserer Staffel war. Reden wir nicht mehr lange dr\u00fcber \u2013 PDD sollte sein L\u00e4cheln noch zur\u00fcck bekommen. 2:6, 0:6<\/p>\n\n\n\n<p>2:1 ESV<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den Positionen 3, 4 und 6 sollten die Spiele enger werden und l\u00e4nger dauern.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Position 3 trat Daniel \u201eHufi\u201c Hufenbach an. Im bisherigen Saisonverlauf ein sicherer Punktgarant. Bereits nach den ersten Ballwechseln wurde aber klar: das ist hier ein anderes Kaliber als bisher. Satz eins lief im Sinne von Hufi. Lange B\u00e4lle, sichere Winkel und nat\u00fcrlich die Beinarbeit f\u00fchrten zu einem 6:3. Im zweiten Satz waren die langen B\u00e4lle leider nicht mehr so lang wie sie h\u00e4tten sein m\u00fcssen. Sein Gegner bekam deutlich h\u00e4ufiger die M\u00f6glichkeit druckvoll zu spielen, Hufi in die Defensive zu bringen und auch das Netzspiel zu intensivieren. Der zweite Satz endete 3:6. Im Match-Tiebreak war zu sehen, dass Hufis Gegner seine Nerven besser im Griff hatte. Er nutze eine kurze Schw\u00e4chephase um mit vier Punkten davon zu ziehen. Trotz gro\u00dfen Kampfgeistes endete der Match-Tiebreak 7:10.<\/p>\n\n\n\n<p>2:2<\/p>\n\n\n\n<p>Torsten \u201eSalze\u201c Salzmann auf Position 4 lieferte sich ebenfalls einen epischen Kampf mit seinem Gegner. Dieser \u00fcberzeugte oft mit sehr glatt geschlagenen Vorhandb\u00e4llen, welche druckvoll und pr\u00e4zise waren. Salze fand \u00fcber den Kampf! ins Spiel und verwickelte seinen Gegner h\u00e4ufig in lange B\u00e4lle. Oftmals verpasste er aber die Chance, mit einem Netzangriff noch erfolgreicher zu sein. Satz eins ging leicht ungl\u00fccklich nach Mahlow 4:6, Satz zwei ging leicht gl\u00fccklich nach Sch\u00f6neweide 6:4. Auch hier Match-Tiebreak. Offensichtlich war das Nervenkost\u00fcm der Brandenburger an diesem Tag besser als das der Berliner. 5:10. Mist: F\u00fchrung dahin<\/p>\n\n\n\n<p>2:3<\/p>\n\n\n\n<p>Und an Position sechs sah es ganz dunkel f\u00fcr die Lok aus. \u201eMarko \u201eMarko\u201c Friedrichs war eigentlich chancenlos. Viel zu brav, viel zu unkonzentriert und viel zu bewegungsarm sein Auftritt bis Mitte des zweiten Satzes. Zu diesem Zeitpunkt stand es 3:6, 0:3. Aufmunternde Hinweise&nbsp; aus der Mannschaft nahm Marko in seiner typischen Art an \u2026 er setze sie einfach um. Naja, einfach ist anders. Wie auch immer k\u00e4mpfte er sich ran. Bewegte sich besser und spielte deutlich intelligenter. Damit zwang er seinen Gegner erst in den Tiebreak des zweiten Satzes, den er gewann. Anschlie\u00dfen im Match-Tiebreak wieder reine Nervensache. Diesmal ging der dritte Satz nach Sch\u00f6neweide 10:7.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenstand nach den einzeln: 3:3<\/p>\n\n\n\n<p>Alle freuten sich auf das Doppel und was kam? Richtig: Regen, viel Regen, Dauerregen, Abbruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Termine an den folgenden Wochenenden alle nicht passten sollte das Verbandsspiel mit Doppel 2 am 25.09.2020 und mit den Doppeln 1 und 3 am 26.09.2020 fortgesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 25.09.2020 traten Schulle und TL in Doppel zwei an. Ihre Mahlower Gegner zeigten sich von Anfang an besser auf das \u201eDoppel-Spiel\u201c vorbereitet. Trotzdem lagen beide Lokler den gesamten ersten Satz vorne, nur nicht zur Chrunchtime. Da waren beide einfach nicht da.<\/p>\n\n\n\n<p>5:7 Satz eins.<\/p>\n\n\n\n<p>In Satz zwei leichte taktische \u00c4nderungen und prompt drehte sich das Blatt. Die G\u00e4ste waren nicht mehr so sicher und kamen auch weniger in die geschlossene Netzposition. Satz zwei ging an Lok mit 6:3. Das gewohnte Bild: Match-Tiebreak. Und leider auch hier bessere Nerven bei den G\u00e4sten. Sechs Punkte in Folge f\u00fchrten zu sechs Matchb\u00e4llen. Der vierte war erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<p>3:4<\/p>\n\n\n\n<p>Doppel 1 und 3 konnten wegen Regens nicht am 26.09.2020 ausgetragen werden sondern wurden auf den 30.09.2020 verschoben. Mahlow reichte ein Sieg, Lok ben\u00f6tigte derer zwei.<\/p>\n\n\n\n<p>Bekannt war ja, dass die Mahlower Nr. 1 der leistungsst\u00e4rkste Spieler der Runde ist. Daher waren die Erwartungen der Berliner sehr ged\u00e4mpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Was sich dann allerdings abspielte war in der Dramaturgie nicht zu \u00fcberbieten. Erfreulicherweise fanden sich einige Zuschauer ein, welche das Spektakel verfolgen wollen. Sie wurden nicht entt\u00e4uscht (schwarz-rote Lok-Brille). Nach einer halben Stunde standen alle Signale auf rot. Doppel 1 verlor Satz eins sang- und klanglos mit 2:6. Doppel 3 lang 2:5 zur\u00fcck. K\u00e4mpfte sich in den Tie-break und (na klar) verlor diesen. Im zweiten Satz in D1 das gleiche Bild bis zum 0:3 (mit Breakball zum 0:4). Salze und Hufi erk\u00e4mpften das 1:3 und anschlie\u00dfend gleich mit einem Break gegen die Nr. 1 des TC. 2:3! Hoffnung?<\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall schafften es beide, die druckvollen Top-Spin-B\u00e4lle zu kontern. Auch die Dynamik und das Netzspiel wurden im Angesicht der Verzweiflung intensiviert. Mit sehr \u00fcberraschendem Erfolg. Irgendwie, leicht ungl\u00e4ubig 7:5. Und D1 von Mahlow? Die Souver\u00e4nit\u00e4t war dahin. Der Match-tiebreak endete klar f\u00fcr Hufi und Salze mit 10:4.<\/p>\n\n\n\n<p>4:4<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas am Rande der Zuschauer Doppel 3. Alex korrigierte immer wieder, nahezu permanent Position, Schlag und Motivation von Marko. Wir vermuten, dass nur Marko in der Lage ist, daraus positive Energie zu ziehen. Knappe B\u00e4lle, sinnlose Fehler auf beiden Seiten und gl\u00fcckliche Aktionen wechselten sich ab. Alex und Marko \u00e4nderten ihr Spiel gravierend. Nicht mehr die Netzposition wurde gesucht, sondern eher die defensive Linie gew\u00e4hlt. Das f\u00fchrte zu weniger Fehlern bei Lok und so k\u00e4mpften sich beide durch Satz zwei, erfolgreich: 7:5. Und wie sollte es anders sein: Match-Tiebreak. Klare Sache. Mahlow war stehend k.o. V\u00f6llig unerwartet in einer solchen Situation verlie\u00dfen beide Mahlower die Nerven, die Ruhe und etwas auch das Gl\u00fcck. 10:2 f\u00fcr Lok.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich feierten alle Lok-Spieler und deren Fans den Aufstieg in die Verbandsliga. Die Spieler des TC Mahlow waren jedoch au\u00dferordentlich fair und gratulierten uns zu dem knappen Erfolg. Anschlie\u00dfend sa\u00dfen alle noch zusammen bei Bierchen, Schn\u00e4pschen und\/oder Alkoholfreiem. R\u00fcckblickend muss man feststellen, dass dieses Verbandsspiel auch unentschieden ausgehen k\u00f6nnen (was ja im Tennis nahezu unm\u00f6glich ist). Auch die Ausf\u00e4lle auf Seiten von TC Mahlow haben den Loklern \u00fcberhaupt die M\u00f6glichkeit gegeben, nochmal anzugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir w\u00fcnschen allen Spielern des TC Mahlow gute Besserung, bleibt gesund und vielleicht sehen wir uns ja im n\u00e4chsten Jahr wieder. W\u00fcrde uns freuen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussendlich \u2013 Aufstieg in die Verbandsliga!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Es gr\u00fc\u00dfen die Jungs vom ESV Lok Berlin-Sch\u00f6neweide e.V.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein Drama im entscheidenden Verbandsspiel der Herren 40 des ESV Lok Sch\u00f6neweide gegen den TC Mahlow. 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